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Rausch / Maulitz gewinnen die 5. ADAC-Reifen-Ritter- Rallye-Hinterland

Etwa 3000 Zuschauer kommen an die drei Strecken Gladenbach Michael Rausch und Beifahrerin Meike Maulitz gewinnen die 5. ADAC-Reifen-Ritter- Rallye-Hinterland. Sie setzen auch sechs der sieben Wertungsprüfungen die Bestzeiten und lassen Lokalmatador Marco Koch nur die Verfolgerrolle. Etwa 3000 Zuschauer sehen das Geschehen an den Strecken an.
Die Startnummer 1 auf dem gelben Opel Ascona des Schlitzers Michael Rausch war ebenso sinnbildlich wie die 2 auf dem grünen Kraftpaket, dem Opel C-Kadett, seines Marburger Verfolgers Marco Koch. Vorneweg setzten Rausch/Maulitz eine Bestzeit nach der anderen, während Koch und sein Beifahrer Stefan Assmann (Gladenbach) zwar spektakulär unterwegs waren und viel riskierten, aber erst auf der letzten Prüfung um knapp vier Sekunden schneller waren und dennoch am Ende mit 11,4 Sekunden Rückstand eben „nur“ Zweiter blieben.

Hinter den beiden Spitzenteams entwickelte sich ein munterer Kampf um die Plätze.
Uwe Kiehm und Andrea Bemmann (Wilfos/Wolfhagen) auf einem Opel C-Kadett sicherten sich Rang 3 und Thomas Leipold und Lena Kaufmann (Sinntal) kamen auf Rang 4 mit ihrem Suzuki Ignis ins Ziel.


Den besten Youngtimer fuhren Walter Gromüller und Maik Bredenförder (Gütersloh/Melle) auf den fünften Gesamtrang.
Fast 90 Teams waren am Samstagmittag im Rallyezentrum in Gladenbach gestartet, darunter ein Dutzend Teams des Rallye-Retro-Cups am Ende des Feldes, die auch nicht alle sieben Prüfungen
absolvierten und gesondert gewertet wurden. Eine Bereicherung waren im Feld die zwölf Teams der Youngtimer-Rallye-Trophy. Immerhin erreichten sieben Fahrzeuge dann auch das Ziel. Überhaupt wurde die Rallye-Hinterland ihrem Ruf als anspruchsvolle Veranstaltung gerecht. Gut ein Drittel der Fahrzeuge musste vorzeitig abgestellt
werden. Lob der Teams gab es schon nach dem Abfahren der Strecken am Morgen. Eine große Herausforderung für viele war bereits die 13 Kilometer lange A-B-Prüfung in Bad Endbach, auf der
nur das Spitzenduo unter 8 Minuten unterwegs war. Im hinteren Teil des Feldes war man bis zu drei Minuten langsamer. In Dautphetal ging es auf dem 5-Kilometerkurs mit seinen vielen kleinen Kurven ebenfalls zügig zu. Und der Rundkurs in Breidenbach, mit seiner Gesamtlänge von 10 Kilometern, war für viele ebenfalls eine Herausforderung. „Unser Sicherheitskonzept ist mal wieder aufgegangen“, freute sich Claus Lixfeld. Seit 1980 ist er Leiter der Rallye Hinterland. Die vier Notärzte/innen und die Besatzungen der Rettungswagen, die die Veranstaltergemeinschaft von MSC Salzbödetal und MSC Holzhausen an den Strecken postiert hatten, kamen nicht zum Einsatz. Dabei hatte es durchaus manch spektakulären Abflug gegeben. Nur die Medical-Intervention-Cars (MIC) wurden benötigt, um ausgefallene Fahrzeuge von der Strecke oder aus Gefahrenbereichen zu schleppen. Zudem musste ein kleiner Wiesenbrand nach einem technischen Defekt gelöscht werden.
Die Zuschauer nutzen die ausgewiesenen Punkte, auf denen sie auch von örtlichen Vereinen bewirtet wurden, sehr gut. Etwa 3000 Besucher schätzte der Veranstalter bis zum Abend.

Video zur Veranstaltung:

 

Letzte Änderung amDienstag, 27 September 2016 07:40
Alexander Boppert

Betreiber von RallyeBook.de | Rallye-Presse.de | Rallye-Bilder.com | Rallye-App.com und Rallyemedia.de

ORGA rallyesprint.eu | Mitglied im AMSC Pohlheim und ASC Melsungen

Vorstandsmitglied im AMSC Pohlheim - Pressewart -

Social-Media-Manager für viele erfolgreiche Rallye-Teams

Administrator von IG-Gruppe-H.de und vielen weiteren Internetseiten im Rallye-Bereich.

Fachinformatiker & (Senior) Social Media Manager bei Stehr Baumaschinen GmbH

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Webseite: www.webagentur-boppert.de

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