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Grabfeldrallye – jetzt erst recht!

Gesamtsieger 2016 - Ramonat/Centner Gesamtsieger 2016 - Ramonat/Centner

Unter diesem Motto steht die 24. ADAC-Grabfeldrallye in diesem Jahr. Das Highlight der deutschen Rallyeszene wirft seine Schatten voraus. Die Jungs und Mädels des AMC Bad Königshofen haben trotz aller Probleme, vor die unser Rallyesport im Moment gestellt wird, eine Rallye für die Teilnehmer und Zuschauer auf die Beine stellt, wie sie es alle von den Grabfeldern gewohnt sind.

Während im ganzen Land die Starterfelder stark zurückgehen. Ja sogar schlichtweg einbrechen, jeder Veranstalter vor der Frage steht, machen wir eine Rallye und wenn ja wie. Hat man sich im Grabfeld – aller Unkenrufe zum Trotz – dazu entschlossen, die Grabfeldrallye zu belassen, wie sie immer war. „Natürlich werden auch wir nicht von den Veränderung im nationalen Rallyesport verschont bleiben, aber wir lassen uns davon nicht unsere Rallye kaputt machen! Den vielen Teams und Zuschauern, die kommen, möchten wir eine gewohnt anspruchsvolle Rallye bieten“, so Patrick Mohr, der Pressesprecher der Grabfeldrallye. Was Mohr mit den „Veränderungen“ meint, das ist jedem bekannt. Das Ende der Gruppe H und die Einführung des KFP als Pflichtdokument für Rallyefahrzeuge führten fast überall zu rund einem Drittel weniger Starter im Vergleich zum letzten Jahr. Einige große Veranstaltungen mussten sogar mit der Hälfte ihrer sonst üblichen Starter auskommen. Was die Grabfelder erwartet, dass lässt sich nicht abschätzen.

Doch auch in diesem Jahr haben die Macher der Rallye, rund um Rallyeleiter Bernd Menzel wieder alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass möglichst viele Teams zu ihrer Veranstaltungen kommen möchten. Zum einen sind da die Wertungsprüfungen. Fünf an der Zahl. Wie jedes Jahr sind es alles verschiedenen Wertungsprüfung, keine davon wird zweimal gefahren. Neben dem kultigen Zuschauerrundkurs am Ende der Rallye wird es keinen weiteren Rundkurs geben, die anderen vier Prüfungen sind alle Sprintprüfungen. Je eine davon mit 5 Kilometern Länge, die anderen mit knapp zehneinhalb, 9 und 8 Kilometern zwischen Start und Ziel. Vor allem die letztgenannte 8-km-Prüfung wird dabei in diesem Jahr ein besonderes Highlight sein. Zum einen wegen ihres sehr anspruchsvollen Streckenverlaufs mit einer Ortsdurchfahrt, Sprungkappen, 5 Belagwechseln und vielen blinden Kuppen, zum anderen weil sie komplettes Neuland ist für alle Fahrer. „In diesem Bereich, auch wenn es nur ein Katzensprung bis nach Sulzdorf ist, sind wir noch nie bei der Grabfeldrallye gefahren“, erklärt Mohr. Auch auf der Königsprüfung „Bayernturm“ gibt es etwas Neues. So wird eine neue Streckenvariante gefahren mit einer kompletten Ortsdurchfahrt.

Auch neben und an den Strecken wird sich wieder eine Menge abspielen. Ein großes Festzelt mit hektarweise Park- und Campingflächen für Helfer, Piloten und Fans außen rum, sorgt für den Festivalcharakter der Grabfeld. Dazu kommen noch ausgeschilderte Zuschauerpunkte mit Verpflegung an den Prüfungen, teilweise sogar mit Moderation, die den Zuschauern ermöglichen, das Geschehen auf den Strecken hautnah mitzuverfolgen. Am Zelt wird wie immer eine Hüpfburg für die kleinen Fans stehen. Und im Zelt gibt es für Groß und Klein allerlei Köstlichkeiten aus Franken, Italien und Griechenland.

260 Nennungen können auch in diesem Jahr wieder angenommen werden und dazu noch die Slowly-Sideways – und zwar die originalen von Reinhard Klein, nur zwei weitere Veranstaltung mit diesen Fahrzeugen werden 2017 in Deutschland stattfinden, das verspricht ein volles Programm. Schon am Freitagabend können die Rallyefahrzeuge im Zelt bei der technischen Abnahme in aller Ruhe bewundert werden. Am Samstag startet dann pünktlich um 12 Uhr mittags die Rallye. Dank gut 10 neuer WP-Kilometer können sich die Karten durchaus neu mischen. Aktive wie Fans dürfen gespannt sein.

Samstagabend ab ca. 22 Uhr beginnt dann der abschließende Höhepunkt der Grabfeldrallye. Dann, wenn sich nach einer spannenden und hochklassigen Rallye die Helfer, die Fahrer, die Einheimischen und die Zuschauer zu einer gemeinsamen Siegerehrung versammeln im Rallyezelt. Natürlich herrscht im gesamten Zelt beste Stimmung und eine Gänsehautatmosphäre, wenn die Plätze 3, 2 und 1 der Gesamtwertung am Ende samt Auto über eine Rampe in das Zelt einfahren, das ist wohl einmalig in ganz Deutschland. Im Anschluss findet du berühmtberüchtigte Rallyeparty bis in Morgenstunden des Sonntags statt. Für alle, die dort richtig ausgelassen gefeiert haben, steht in der Nacht ein Taxidienst direkt zur Unterkunft bereit. Jeder soll ja schließlich gesund und sicher nach Hause kommen.

Am Sonntagmorgen wird ein gemütliches Frühstück bis in die Mittagsstunden hinein das Ende der Grabfeldrallye einläuten, bevor das Rallyevolk wieder nach Hause zieht.

Die Nennungsliste wird dieses Jahr am Sonntag, den 28. Mai um 0 Uhr geöffnet, also in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Ob es einen ähnlich Hype gibt wie in den letzten Jahren, bleibt abzuwarten. Der Vorgeschmack auf die Rallye verspricht schon mal wieder eine ganze Menge, ganz getreu dem Motto: Grabfeldrallye - jetzt erst recht!

Alle wichtigen Infos und die Online-Nennung unter www.grabfeldrallye.de

 

Alexander Boppert

Betreiber von RallyeBook.de | Rallye-Presse.de | Rallye-Bilder.com | Rallye-App.com und Rallyemedia.de

ORGA rallyesprint.eu | Mitglied im AMSC Pohlheim und ASC Melsungen

Vorstandsmitglied im AMSC Pohlheim - Pressewart -

Social-Media-Manager für viele erfolgreiche Rallye-Teams

Administrator von IG-Gruppe-H.de und vielen weiteren Internetseiten im Rallye-Bereich.

Fachinformatiker & (Senior) Social Media Manager bei Stehr Baumaschinen GmbH

Inhaber von Cloud & Webhosting Boppert und CMS Internet- & Werbeagentur Boppert

Webseite: www.webagentur-boppert.de

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