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Vorbericht zur 25. DIMARCON-Grabfeldrallye 2018

Grabfeldrallye mit neuem Dachverband

Nach 24 Jahren sagt sich die Grabfeldrallye zum DMSB los und geht mit dem Rallye Supercup e. V. nun neue Wege. Zur 25. Grabfeldrallye am 30. Juni erhoffen sich die Veranstalter ein schönes Rallyefest und ein attraktives Starterfeld. Ab 27. Mai um 0 Uhr öffnet die Onlinenennung.

Kaum eine Nachricht der letzten Jahre hat den deutschen Rallyesport so beschäftigt wie diese. Am Abend des 17. März gab die Grabfeldrallye bekannt, die Pilotveranstaltung des neuen Rallye Supercup e. V. (RSC e. V.) zu veranstalten. Der RSC e. V. hatte sich als neuer Dachverband im deutschen Rallyesport zu Beginn des Jahres gegründet. Am 30. Juni ist es nun schon so weit. Dank der Firma Dimarcon als neuer Hauptsponsor und der Versicherungsgruppe Raceinc. als starken Versicherungspartner kann die „Grabfeld“ sehr zuversichtlich ihrem 25. Jubiläum entgegenblicken.

Die Organisation wie auch die Sicherheit der Fahrzeuge und der Strecken ist dabei unabhängig vom Dachverband auf dem grabfeldtypischen, hohen Niveau, den Sicherheit wird auch im RSC e. V. groß geschrieben. Das Konzept der Grabfeldrallye ist in diesem Jahr das einer RSC-Rallye Typ C, was so viel bedeutet, dass Umfang und Dauer der Rallye in etwa einer DMSB-Rallye 70 entspricht. So werden insgesamt 62 Kilometer Wertungsprüfung gefahren, aufgeteilt auf 8 Wertungsprüfungen, davon 5 verschiedene Prüfungen. Die Prüfungen sind allesamt Sprintprüfungen – mit Ausnahme des Zuschauerrundkurses in Sulzdorf an der Lederhecke am Ende der Rallye. Sie haben eine Länge zwischen knapp 6 und 11 km. Drei davon werden in diesem Jahr doppelt gefahren. Bei nur 157 km Gesamtstreckenlänge ist es den Grabfeldern damit gelungen eine sehr kompakte und anspruchsvolle Rallye zu kreieren, die zu 98 Prozent auf festem Untergrund stattfindet. Bei knapp 40 verschiedenen Wertungsprüfungskilometer ist der Anspruch an die Teams hoch.

Den Teilnehmern steht wie gewohnt der Service eines Musteraufschriebes im Bordbuch zur Verfügung und es sind die Rückführungen bei der Besichtigung punktgenau ausgeschildert. Für die Zuschauer wird auch eine Menge geboten. Alle Prüfungen befinden sich maximal 10 km vom Rallyezentrum entfernt. Auf allen Prüfungen befinden sich Zuschauerpunkte, größtenteils mit Bewirtung, die vom Rallyezentrum aus ausgepfeilt sind. Zwei Prüfungen sind in unmittelbarer Nähe zum Rallyezentrum. Das Rallyezentrum selbst befindet sich wieder auf dem Areal der Spielvereinigung Rot-Weiß Sulzdorf. Eingerahmt von großzügigen Park- und Campingmöglichkeiten befindet sich das Rallyezelt. In dem auch der abschließende Höhepunkt der Rallye stattfindet, die berühmt-berüchtigte Siegerehrung mit der legendären After-Rallye-Party im Anschluss.

Das Nenngeld beginnt bei 215 Euro. Dazu kommen pro Person 10,- Euro für die Tageslizenz des RSC e. V., über die alle Teilnehmer optimal versichert sind. Um der am Donnerstag in Kraft tretenden europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in vollem Umfang Rechnung zu tragen, bietet der RSC e. V. eine kostenfreie Anonymisierung der personenbezogenen Daten für die Teilnehmer der Pilotveranstaltung an. Ein Start unter einem Pseudonym ist somit für alle Teilnehmer ohne zusätzliche Kosten für dieses Pseudonym möglich. Insgesamt stehen 210 Startplätze zur Verfügung.

Außerdem steht ein anderes, kleines Jubiläum an, 5 Jahre Slowly-Sideways im Grabfeld. Denn kurz vor dem Starterfeld der RSC-Rallye auf Bestzeit driften die Slowly-Sideways von Reinhard Klein bereits zum fünften Mal über die Prüfungen der Grabfeldrallye und sorgen damit für einen stimmungsvollen Auftakt zur Rallye, ohne Zeitnahme aber mit viel Spektakel. Start des ersten Fahrzeuges ist am Samstag punkt 11 Uhr vormittags.

Am 27. Mai ab 0 Uhr (also in der Nacht von Samstag auf Sonntag) öffnet in diesem Jahr die Nennungsliste der Grabfeldrallye, alle Interessierten sollten sich dieses Datum schon mal notieren oder abspeichern. In den vergangenen Jahren füllte sich die Nennungsliste oft sehr rasch. Die Weichen für eine erneut großartige Veranstaltung sind gestellt.

Mit ganz wenigen Ausnahmen, näheres ist in der Motorsportordnung des RSC e. V. unter www.rallye-supercup.de zu finden, passen alle Fahrzeuge aus den DMSB-, NAVC- und FIA-Gruppen in das Reglement des RSC e. V. Getreu dem Motto vom Gruppe G bis zum WRC kann nahezu jedes Fahrzeug starten.

Wer sich noch nicht so gut in der Motorsportordnung auskennt, dem haben wir im Folgenden eine kurze Übersicht der verschiedenen Fahrzeugklassen zusammengestellt. Fahrzeuge der DMSB-Gruppe G und der NAVC-Gruppe 1 finden sich größtenteils in der RSC-Gruppe RF-S wieder. Die DMSB-Gruppe F- und NAVC-Gruppe 2-Fahrzeuge sortieren sich je nach Grad der Verbesserung in die RSC-Gruppen RF oder RH ein. Die Fahrzeuge der ehemaligen DMSB-Gruppe H passen nahezu alle in die RSC-Gruppe RH. Die Fahrzeuge der NAVC-Gruppe 3 müssen mit einem Airrestriktor ausgerüstet werden (34 mm für die Gruppe RH bzw. 33 mm für die Gruppe RF) um startberechtigt zu sein. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge gemäß Anhang K und J zum ISG der FIA zugelassen aus den FIA-Gruppen 1, 2, 3, 4, A, A-Kit, B (ohne die Fahrzeuge gemäß Artikel 7.4.1 im Anhang K), N, R1, R2, R3, R4, R4-Kit, R5, Super 1600, Super 2000-Rallye, RRC, R-GT, GT-Fahrzeuge mit DMSB-Rallye-Datenblatt (mit 39 mm Restriktor) und WRC (1,6 Liter mit 32 mm bzw. 2,0 Liter mit 33 mm Restriktor). Außerdem Elektro- und Hybridfahrzeuge die dem RSC-Gruppe RF-E-Reglement entsprechen und Prototypentourenwagen gemäß RSC-Gruppe Super R4-Reglement (einer Mischung aus FIA-Gruppe R5 und R4). In allen Gruppen sind zudem ausländische Kennzeichen erlaubt, ein KFP ist nicht zwingend vorgeschrieben, es sind also auch Fahrzeuge ohne KFP startberechtigt und in allen Gruppen dürfen auch Reifen ohne E-Kennzeichnung gefahren werden.

Alle wichtigen Infos und die Online-Nennung unter www.grabfeldrallye.de

 

Letzte Änderung amMittwoch, 23 Mai 2018 15:25
Alexander Boppert

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2. Vorsitzender Rallye Supercup e.V.

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Fachinformatiker & (Senior) Social Media Manager bei Stehr Baumaschinen GmbH

 

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